Von Lern-Wochenenden und der Schuldfrage
Irgendwie beobachte ich seit Wochen, dass die freien Wochenenden immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Samstag ist Einkaufen, Putzen, Wäsche und Organisatorisches dran. Und wenn das dann erledigt ist, werden Freunde angerufen, weil diese Freundschaften insbesondere über die weite Distanz eine besondere Pflege brauchen. Und Sonntag ist dann eigentlich immer als Lerntag eingeplant. Lange schlafen kann ich meist ohnehin nicht, also bin ich gegen 10 Uhr startklar für den Schreibtisch. Und kaum sitze ich dort 20 Minuten bin ich so müde, dass ich kaum noch die Augen offen halten kann. Zwar versuche ich es meist noch ein Stündchen, aber dann tingle ich doch erstmal in Richtung Bett und ruhe mich ein wenig aus. Eine Stunde später geht der nächste Versuch los. Und so geht das meist den ganzen Sonntag, bis ich irgendwann am Nachmittag erschöpft feststelle, dass das so keinen Sinn hat und mit einem schlechten Gewissen einsehen muss, dass ich absolut nichts geschafft habe. Manchmal ...