Reisetagebuch #2 und Entwicklungen danach
Ich habe das Auto so weit es geht auf der linken Spur in Richtung Leitplanke gelenkt. Alle paar Minuten geht es mal im Schneckentempo vorwärts, aber insgesamt ist viel Stehen angesagt. Irgendwann rückt das Blaulicht in der Ferne in mein Sichtfeld. Ich höre mir die Sprachnachricht vom Freund meiner Schwester an, nachdem die Situation zwischen den beiden völlig eskaliert ist und ich mir noch nicht sicher bin, ob ich umdrehen muss – wobei das schwer zu realisieren ist, weil ich morgen Dienst habe. Allerdings geht es ihr besorgniserregend schlecht und sie hat gar niemanden in ihrem Umfeld, von dem wir glauben, dass sie mit dem spricht. Währenddessen trudeln Geburtstagsgrüße vom Exfreund ein, der sich wirklich Mühe gegeben hat, eine Nachricht zu schreiben. Denn Geburtstag ist ja heute auch noch. Und auf den Kardiochirurgen – auf den warte ich, seitdem ich am Morgen um sieben Uhr das erste Mal aufs Handy geschaut habe. Spätestens in diesem Moment des Tages frage ich mich, in was ich hie...