Nachtgedanken
Es war eine Weile still hier. Und ist es zu großen Teilen immer noch. Wird es vielleicht noch eine Weile sein. Ich habe viel geschrieben zwischendurch. Aber nichts war so ausformuliert, dass man es hätte bloggen können. Der Freund und ich. In meiner Wohnung. Wir sitzen uns mit etwas Abstand gegenüber. Ich sitze auf meinem Hocker an der Küchentheke, die ich damals unbedingt in der Wohnung haben wollte. Er sitzt am Esstisch auf einem Stuhl. Seit einem Monat versuchen wir irgendetwas zu klären. Weil die Beziehung immerhin auch Einfluss auf meine Entscheidung hat, wo ich bleiben will. Was ich mir gewünscht habe, war natürlich schon, dass wir feststellen, dass wir nur unsere organisatorischen Probleme mal lösen müssen, aber an sich schon alles okay ist und wir uns vorstellen können, weiterhin zusammen zu sein und irgendwann eine Familie zu gründen. Dass die Realität anders aussieht, wusste ich natürlich auch. „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie st...