Gespräche im Dazwischen
Freitagmittag. Vor dem Spätdienst. Wir sitzen in seinem Büro. „Eigentlich dachte ich, die Sache wäre jetzt mal durch, aber aus irgendwelchen Gründen ist die Personalabteilung jetzt doch mal aus dem Tee gekommen und hat mir gesagt, dass ich ab Sommer in der Psychosomatik anfangen könnte zu arbeiten“, erkläre ich. „Und jetzt geht das wieder von vorne los.“ Wir sind eine Weile still. „Ich bin jetzt halt die Erste, die sich bewegt und das kann halt auch schief gehen. Vielleicht soll man keine Indizien für Garantien mehr suchen, sondern das einfach akzeptieren“, erkläre ich. „Meine Schwester hat mir jetzt auch schon gesagt, dass das natürlich etwas an ihrer Idee hierher zu ziehen oder eben auch nicht ändern könnte, wenn ich jetzt gehe. Aber letztendlich steht das seit zwei Jahren im Raum und da bewegt sich nichts. Ich könnte auch am selben Krankenhaus Oberärztin werden wie das, an dem sie anfangen will zu arbeiten – das hat man mir jetzt proaktiv angeboten. Letztendlich hab...