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Somewhere over the rainbow...

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Weil sich gestern noch jemand auf den Weg über den Regenbogen gemacht hat…  🌈 Es war der Hase meines Vaters… - also eigentlich mehr der Kinder von Papas Freundin, aber als die ausgezogen sind, blieb der Hase halt dort zurück. Ich kann mich erinnern – als sich unsere Eltern getrennt haben und wir die ersten Male bei meinem Vater und seiner Freundin sein durften – haben die Tiere dort als Brückenbauer gedient. Es musste nicht viel gesprochen, sondern einfach nur beobachtet werden, wie sie Haken schlagend durch die Wohnung rannten und auf dem Laminat ausrutschten. Oder gestreichelt werden, während wir alle verlegen auf dem Sofa saßen. Sie war 11 Jahre alt – ein stolzes Alter für einen Hasen – und am Ende ziemlich krank. Dass aus so einem robusten Hasen mal so ein beinahe zerbrechliches Tier wird, hätte ich nicht für möglich gehalten. Und immerhin habe ich sie das letzte Mal vor vier Monaten gesehen und schon da ging es ihr nicht mehr so gut. Ich hoffe ...

Reflexion

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Viel hat Mondkind heute nicht mehr gemacht… - außer im Bett gelegen. Und geschrieben ;) Gepackt hat sie auch noch nicht. Anderthalb Stunden vor einem Telefon zu sitzen und den Zettel mit der Nummer zu zerknicken bis er quasi zerfällt, kann ziemlich anstrengend sein. Und irgendwie war das auch ein wenig… - desillusionierend. Das bringt halt relativ wenig, wenn man Mondkind immer den Zettel mit der Nummer in die Hand drückt und das am Ende mal überhaupt nicht funktioniert. Die Notaufnahme ist ja nun wirklich das absolute Ende der Fahnenstange, aber wenn das dann so endet… Wenn Mondkind in einer Notaufnahme arbeiten würde, würde sie die Patienten ja zumindest mal zum Thema Suizidalität befragen und sie bei den geringsten Zweifeln bei sich aufschlagen lassen. Dass dort niemand anruft, weil gerade sonst nichts Besseres zu tun ist, dürfte doch wohl klar sein. Und das am Telefon abfrühstücken zu wollen… - befindet Mondkind auch als ein wenig grenzwertig… Wahrscheinlich hät...

Zwischenstand

So… - kleines Update. Ich habe gestern Abend herausgefunden, dass die Reise erst Sonntag losgehen soll. Das hat mich in den glücklichen Umstand versetzt, dass ich 24 Stunden Zeit gewonnen habe – was im Endeffekt aber auch nicht viel bringt. Mondkind hat den Autounfall im Kopf. Das Krachen, wenn sich Blech ineinander schiebt. Das Auslösen der Airbags. Das Glas, das über das Dach fliegt. Sie wusste es. Hat es kommen sehen. Nachdem in der Examenszeit so viel liegen geblieben ist und auch noch die üblichen familiären Probleme dazu kommen, war das abzusehen. Der Preis für das Examen. Die Angst davor war nicht ganz unbegründet. Es ist furchtbar. Die Ambulanz trägt nicht mehr, weil Mondkind es einfach nicht vermitteln kann. Vielleicht – so sagte ihr ein Freund – trete sie zu selbstbewusst auf. Das kann sie ja gut. Und das muss sie auch im Alltag können, sonst wäre sie gar nicht dort, wo sie heute ist. Mondkind hat gestern Abend noch lange mit einem Freund gesproche...

Ambulanz II

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Mondkind ist in ihre eigenen vier Wände gefahren. Mit dem Druck würde sie im Moment nicht mal im Labor umgehen können. Sie kann halt nicht verheult durchs Labor laufen. Das übersteigt dann doch ein wenig das, was sie dort bringen kann. Und sie braucht jetzt einfach alle Kanäle, um irgendwie mit dem Druck umzugehen. Die Ambulanz… - das ist phänomenal schief gegangen und Mondkind weiß nicht, wie man das alles so übersehen kann. Sie hat gestern Abend tatsächlich noch einen Zettel geschrieben, den sie heute Morgen noch schnell in der Bibliothek gedruckt hat. Einen Ersatz – Arzt hatten sie nicht (und Mondkind fällt gerade ein, dass sie die Sache mit dem Rezept vollkommen verpennt hat… aber da sie von den Medikamenten sowieso rein gar nichts merkt, ist das vielleicht auch alles nicht so wichtig…). Also sitzt sie gleich ihrer Therapeutin gegenüber. Und bevor es auf irgendeine andere Schiene gehen kann, erwähnt Mondkind, dass sie einen Zettel dabei hat. Und dann wäre es z...