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Ein ganz normaler Freitag und Gesprächsfolgen

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Freitagmorgen. Wie jeden Tag, bin ich schon ein bisschen früher da. Schreibe die Namen aller meiner Patienten auf eine Liste, schaue was an Neuzugängen kommt und sehe die Unterlagen durch, die in meinem Fach gelandet sind. Das Telefon klingelt. Der Epilepsie – Oberarzt. „Mondkind, heute in der Frühbesprechung stellt Du den Fall mit der limbischen Enzephalitis von dieser Woche vor. Ich erzähle etwas über den Patienten, der jetzt noch am Video – EEG ist.“, erklärt er. Also… - morgendliche Tätigkeit unterbrechen und den Brief nochmal ausdrucken und alles durchlesen. In der Frühbesprechung fragt der Chef dann die einzelnen Abteilungen durch und ob es etwas Spannendes gab. Es wird explizit nach Parkinson und MS gefragt, aber nicht nach Epilepsie. Ich warte darauf, dass mein Oberarzt etwas sagt, da ich als Assistentin sicher nicht das Zepter in der Frühbesprechung übernehmen darf (obwohl ich mir unsicher bin, ob er das erwartet…). Aber er sagt nichts. Kaum sitze ich wieder im Arz...

Endlich... - das lang ersehnte, klärende Gespräch

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Unsre Geschichte ist erzählt Unsre Themen sind verbraucht Es gibt nichts, was mich noch quält Es gibt nichts, was mich noch hält Alle Wege zu verbaut Unsre Geschichte ist erzählt Und das Ende steht jetzt fest Haben uns viel zu lang verstellt Und am Ende festgestellt, dass sich's doch nicht ändern lässt (Revolverheld – Unsere Geschichte ist erzählt) Sein Name auf dem Display.Der potentiellen Bezugsperson „Mondkind, kannst Du in 30 Minuten da sein?“ Schlechtes Timing. Ganz schlechtes Timing. Ich habe so viele Patienten, wie noch nie in meinem Leben. Ich schwimme. So richtig. Und wenn ich gerade ein was könnte, dann wäre es vor meinem Arbeitsplatz zusammen brechen, weil ich einfach nicht mehr kann. Es sind noch drei Aufnahmen zu schreiben. Ich werde jetzt zugeschmissen mit Epilepsiepatienten. Teilweise mit langjährigen, therapieresistenten Fällen, die schon in unzähligen Kliniken waren, in denen sehr viel Diagnostik ge...