Drittes Staatsexamen. Ein bisschen Revue passieren lassen. Ehrlich gesagt kann ich mich schon gar nicht mehr an alles genau erinnern. Schräge 48 Stunden. Die mich an meine körperlichen und psychischen Grenzen gebracht haben. Hinterher waren wir uns übrigens alle einig, dass die Aufregung und Angst nicht daran lag, dass das Examen zu schwer gewesen wäre. Es geht einfach darum, dass das Ende des Studiums zum Greifen nah ist, keiner das PJ wiederholen will und man im Bestfall schon einen Vertrag unterschrieben hat. Es geht darum, dass Durchfallen unfassbar peinlich wäre. Und nach sechs (oder in meinem Fall sechseinhalb) Jahren Studium möchte man auch den Prüfern beweisen können, dass man ein bisschen was gelernt hat in der Zeit. Mittwoch Morgen. Um 9 Uhr soll es los gehen. Ich bin schon früh wach. Frühstücken ist kaum möglich, aber wenigstens ein bisschen Kaffee geht noch. Der Prüfungsvorsitzende – in meinem Fall ein Neurologe – holt uns am vereinbarten Treffpunkt ab und bringt ...
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